Im 1. Weltkrieg bildeten sich in Europa mehrere Fronten zwischen den kriegführenden Ländern. Nach dem Angriff Italiens gegen Österreich-Ungarn wurde die Südwestfront gebildet, zu der auch die Isonzofront gehörte. Bereits der Name erklärt, dass die Front am Sočafluss (Isonzofluss) entlang verlief, ein großer Teil davon auch durch heutiges slowenisches Gebiet. Auf der gesamten Front wurden zahlreiche Stellungen, Schützengräben, Wege und »Mulatiere«, Kirchen und Kapellen, Krankenhäuser, Seilbahnen, Friedhöfe und viele andere Objekte erbaut. Diese Hinterlassenschaften sind heute ein wichtiges Kultur- und Geschichtserbe. Um dieses Erbe noch mehr zu schützen, hat die Regierung der Republik Slowenien im Jahre 2000 ein zehnjähriges Programm mit dem Titel »Sočatal – Wege des Friedens« als nationales und internationales Projekt ins Leben gerufen. Die Absicht dieses Projekts ist die Erhaltung, Erneuerung und Darstellung der geschichtlichen und kulturellen Hinterlassenschaften des 1. Weltkrieg auf dem Gebiet der Isonzofront für Studien-, Tourismus- und Bildungszwecke. Um das Programm ausführen zu können, wurde die Stiftung »Fundacija Poti miru v Posočju« (»Wege des Friedens im Sočatal«) gegründet. Ihre Tätigkeit besteht darin, ein Studienzentrum des 1. Weltkrieg mit einer Geschichtsbücherei und einem Dokumentationszentrum einzurichten. Die Hauptziele sind alle Informationen über die Isonzofront an einer Stelle zusammenzutragen und die Hinterlassenschaften zu erhalten, sowie nach Anforderung diese und andere Gedenkstätten an einigen Abschnitten der Frontlinie im Sočatal zu erneuern.
Ein ähnliches Projekt zur Erneuerung der Frontlinie wird auch auf der italienischen und österreichischen Seite vorbereitet. Alle geplanten Projekte aber sollen miteinander zu einem Projekt auf europäischer Ebene verbunden werden. So würde die gesamte südwestliche Frontlinie zu einem europäischen Park des Gedenkens werden.
USTANOVA »FUNDACIJA POTI MIRU V POSOČJU«
(DIE STIFTUNG »WEGE DES FRIEDENS IM SOČATAL«) |
| Gregorčičeva 8, 5222 Kobarid, Slowenien |
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| Tel: |
+386 (0)5 38 90 166 |
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+386 (0)5 38 90 167 |
| Fax: |
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| e-mail: |
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